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Krankentagegeld

Krankentagegeld – nie weniger als das Nettoeinkommen

Krankenhaustagegeld und Krankentagegeld: Worin besteht der Unterschied?

Tagegeld bei Krankheit wird für alle gesetzlich Versicherten bei Verdienstausfall und unabhängig von einem Aufenthalt im Krankenhaus gezahlt. Es ist elementar wichtig für Arbeitnehmer und Selbstständige. Bei längerer Krankheit und damit verbundenem Verdienstausfall sind Arbeitgeber per Gesetz dazu verpflichtet, das Gehalt weitere sechs Wochen auszuzahlen. Man spricht von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ab dem 43. Kalendertag wird diese Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, der Arbeitnehmer erhält jedoch nur 90 % seines bisherigen Bruttolohnes, was lediglich 80% des Nettogehaltes entspricht. Schon nach 6 Wochen entsteht für Arbeitnehmer bei Krankheit eine Liquiditätslücke. In den meisten Haushalten ist das Nettogehalt für die Lebenshaltungskosten verplant, sodass bei fehlendem Ausgleich ein erhöhtes Risiko für Schulden besteht. Mit einer Krankentagegeldversicherung lässt sich die Differenz zwischen normalem Nettolohn und Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse ausgleichen. Noch wichtiger ist das Krankentagegeld für privat Krankenversicherte, denn sie müssen im Krankheitsfall sämtliche fehlenden Einnahmen kompensieren. Von den gesetzlichen Kassen gezahltes Krankentagegeld ist steuerfrei.

Beispiel: Bei einem kumulierten Nettoeinkommen von 1.900 EUR würde das Nettokrankengeld 1.506 EUR betragen, es entstünde also eine Einkommenslücke von 394 EUR. Diese wird durch die Verdienstausfallversicherung ausgeglichen.

Brustkrebsvorsorge

Verdienstausfälle Lohnfortzahlung

Angestellte unter der Beitragsbemessungsgrenze erhalten ca. 90 Prozent ihres Nettolohns…

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Darmkrebsvorsorge

Reha und Krankenhausaufenthalt

Schwere Unfälle oder Erkrankungen erfordern einen langen Genesungsweg.

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Urulogischer Ultraschall

Absichern mit der bKV

Um den Zugang zu diesem elementaren, individuellen Schutz…

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Monatliches Krankengeld für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer/innen

Angestellte unter der Beitragsbemessungsgrenze erhalten ca. 90 Prozent ihres Nettolohns, wobei vom Krankentagegeld auch noch der Arbeitnehmer-Anteil zur Sozialversicherung abgezogen wird.

BruttogehaltNettoentgeltKrankengeld NettoIhnen fehlen monatlich
Azubisca. 700 EURca. 560 EURca. 140 EUR
1.500 EUR1.193 EUR921 EUR272 EUR
2.000 EUR1.565 EUR1.228 EUR337 EUR
2.400 EUR1.817 EUR1.434 EUR383 EUR
2.800 EUR2.051 EUR1.619 EUR432 EUR
3.200 EUR2.273 EUR1.795 EUR478 EUR
3.600 EUR2.500 EUR1.974 EUR526 EUR
4.000 EUR2.723 EUR2.150 EUR573 EUR
4.500 EUR3.023 EUR2.387 EUR636 EUR
5.000 EUR3.325 EUR2.533 EUR792 EUR
5.500 EUR3.621 EUR2.533 EUR1.088 EUR
6.000 EUR3.910 EUR2.533 EUR1.377 EUR

Das gesetzliche Krankengeld beträgt 70% des Bruttoarbeitsentgelts – (höchstens aus 4.125 EUR = Beitragsbemessungsgrenze Kranken-/Pflegeversicherung).

Das aus dem Arbeitsentgelt berechnete Bruttokrankengeld darf 90% des Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen. Vom Bruttokrankengeld sind noch Sozialversicherungsbeiträge zu leisten.

Reha und Krankenhausaufenthalt

Schwere Unfälle oder Erkrankungen erfordern einen langen Genesungsweg, der durch Reha- oder Kurmaßnahmen begünstigt werden kann. Behandlungen dieser Art erfolgen sowohl ambulant als auch stationär.
Hierfür gibt es das Krankenhaustagegeld als Zusatzleistung bei einem Aufenthalt im Krankenhaus. Es ist immer an die stationäre Aufnahme des Versicherten gebunden. Das Krankenhaustagegeld erleichtert den Aufenthalt im Krankenhaus, indem es Mehrkosten abfedert.

Wer sich für längere Zeit in stationäre Behandlung begeben muss, zahlt nicht nur täglich 10 Euro dazu, es kommen noch weitere Kosten wie Besuche in der Cafeteria, Zeitschriften, Telefon- und TV-Kosten sowie Beträge für Fahrten von Familienangehörigen hinzu. Das Tagegeld entlastet und hilft dem Kranken dabei, sich voll und ganz seiner Genesung zu widmen. Auch die Kinderbetreuung kann so gezahlt werden. Da es sich bei dieser Form von Tagesgeld um eine private Krankenversicherungsleistung handelt, können die Beiträge individuell angepasst werden. Dadurch lassen sich Kosten und Nutzen sehr gut gegeneinander abwägen.

Absichern mit der bKV

Um den Zugang zu diesem elementaren, individuellen Schutz zu ermöglichen, ist es ideal, wenn der Arbeitgeber Krankentagegeld im Rahmen der betrieblichen Krankenversicherung als fakultative bKV anbietet. So kann jeder Arbeitnehmer, abgestimmt auf sein persönliches Einkommen, eine Krankentagegeldversicherung zu Sonderkonditionen wählen und ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Der Arbeitgeber schafft hierfür lediglich die Rahmenbedingungen.

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