Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherungen gibt es bei der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) in der Regel keine Gesundheitsfragen zur Risikoeinschätzung bei Antragstellung. Die bKV ist eine Zusatzversicherung, die vom Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer abgeschlossen wird. Damit erhalten die Mitarbeiter einen für sie kostenlosen Versicherungsschutz für medizinische Behandlungen oder Gesundheitsleistungen auf Privatpatientenniveau. Die Leistungen hängen vom jeweiligen Tarif ab.

Normalerweise werden beim Antrag einer privaten Versicherung Fragen zum Gesundheitszustand und zu Vorerkrankungen gestellt, um eine Risikoeinschätzung für den jeweiligen Kunden vorzunehmen. Bei Zahnzusatzversicherungen wird bei manchen Tarifen zum Beispiel nach fehlenden Zähnen und angeratenen Behandlungen gefragt. Aus diesen Gesundheitsfragen können sich Risikozuschläge zu den Beiträgen ergeben, Leistungen werden nicht in vollem Umfang erbracht oder der Antragsteller wird im schlimmsten Fall sogar abgelehnt.

Bei der privaten Krankenversicherung wird das häufig damit begründet, dass ohne diese Risikoeinschätzung das hohe Leistungsniveau für die Versichertengemeinschaft nicht gehalten werden könne. Bei der betrieblichen Krankenversicherung kann auf die Gesundheitsprüfung verzichtet werden, da die bKV als Gruppenvertrag abgeschlossen wird. Dadurch verteilt sich das Risiko für die Versicherungsgesellschaft auf das gesamte Kollektiv der Arbeitnehmer und betrifft nicht nur eine einzelne Person.

Genau aus diesem Grund lassen sich die meisten bKV Tarife auch für die Angehörigen der Mitarbeiter abschließen, um die Gruppe der Versicherten noch zu vergrößern. Umso geringer wird dann das durchschnittliche Risiko für die Gesellschaft. Neben dem Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung gibt es in der betrieblichen Krankenversicherung in der Regel keine Wartezeiten und bei den meisten Tarifen sind sogar sämtliche Vorerkrankungen mitversichert.

Der deutsche bKV-Service arbeitet mit allen relevanten Versicherungsgesellschaften und Partnern im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zusammen. Damit machen wir möglich, dass für Sie als Arbeitnehmer keine Gesundheitsprüfung und Wartezeiten anfallen und alle Vorerkrankungen mitversichert sind. Außerdem können Sie Ihre Angehörigen zu den gleichen Konditionen mitversichern, ebenfalls ohne Gesundheitsprüfung, Wartezeiten und inklusive aller Vorerkrankungen.

Neben den Vorteilen für den Arbeitnehmer, bietet die bKV auch dem Arbeitgeber einen erheblichen Mehrwert. Durch das Upgrade zum Privatpatient und eine bessere medizinische Versorgung, als in der gesetzlichen Krankenversicherung, reduzieren sich die Krankheitszeiten der Mitarbeiter. Die damit verbundene Reduzierung der Krankheitskosten in Verbindung mit den günstigen Beiträgen macht die bKV beinahe kostenneutral. Zusätzlich verbessert sich das Image des Unternehmens mit der Unterstützung der Mitarbeiter in Bezug auf die eigene Gesundheit. Zu Zeiten von Corona und Angesicht des Fachkräftemangel ist die Positionierung zum Thema Gesundheit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Der Deutsche bKV-Service ist bei allen Fragen rund um die betriebliche Krankenversicherung Ihr erster Ansprechpartner, über Analyse, Konzeption, Erstellung, Kommunikation sowie die dauerhafte Betreuung Ihrer Arbeitnehmer und Ihres Unternehmens. Alle Informationen finden Sie unter https://dbkvs.de.

Quelle: https://www.pfefferminzia.de/betriebliche-krankenversicherung-darum-gibt-es-bei-der-bkv-keine-gesundheitspruefung/

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