Laut dem statistischen Bundesamt werden täglich rund 128.000 Patienten in einer Heilpraktiker-Praxis behandelt. Trotzdem gehört die Alternative Medizin zu den IGeL-Leistungen. Das bedeutet, die Heilpraktikerbehandlung wird nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und muss privat abgerechnet werden. Eine homöopathische Behandlung zum Beispiel kann zwischen 60 und 90 Euro kosten. Diese Kosten müssen gesetzlich Versicherte aus eigener Tasche zahlen.

Trotz dieser Eigenanteile spielen Naturheilverfahren in Deutschland eine zunehmende Rolle. Eine Studie über die Patientenstruktur bei Heilpraktikern hat ergeben, dass 25 Patienten in der Woche für Heilpraktiker oft die Regel ist. Da die Behandlung durch einen Heilpraktiker komplett selbst bezahlt werden muss, hat rund jeder zehnte Patient eine Zusatzversicherung. Eine wesentlich günstigere Alternative sind Heilpraktikerleistungen in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV).

Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV), für die der Arbeitgeber die Finanzierung übernimmt bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit Privatleistungen, wie eine Heilpraktikerbehandlung kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Für den Arbeitnehmer bedeutet das ein bestimmtes Budget oder eine Erstattung bis zu einem bestimmten Betrag für die Behandlung durch einen Heilpraktiker. Zu den Behandlungen zählen Physiotherapie, Chiropraktik, Blutegeltherapie, Akupunktur und Osteopathie.

Eine betriebliche Krankenversicherung lohnt sich für den Arbeitgeber allerdings nur dann, wenn die Leistungen von den Mitarbeitern auch in Anspruch genommen werden. Ein bKV Baustein, der lediglich Leistungen für Heilpraktiker beinhaltet wird unter Umständen nicht von jedem Mitarbeiter genutzt. Eine bessere Lösung, um so viele Mitarbeiter wie möglich zu erreichen sind Budgettarife. Mit einem Budgettarif ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern aus verschiedenen Gesundheitsleistungen selbst auszuwählen und das jeweilige Budget dafür zu nutzen.

Ein Budgettarif kann Leistungen für Heilpraktiker, Sehhilfen, Hörgeräte, Heil- und Hilfsmittel und zahnmedizinische Behandlungen enthalten. Ihre Mitarbeiter bekommen jährlich ein bestimmtes Budget zur Verfügung gestellt und können frei wählen für welche Leistungen Sie es verwenden möchten. Dadurch werden sowohl Mitarbeiter angesprochen, die sich einen Heilpraktikertarif gewünscht haben, als auch Mitarbeiter, die sich für andere Erstattungsleistungen interessieren wie z.B. Sehhilfen, Medikamentenzuzahlung, Zahnprophylaxe oder Zahnersatz.

Als Arbeitgeber steigern Sie damit nicht nur die Autonomie Ihrer Mitarbeiter in Bezug auf die eigene Gesundheit. Nachhaltig werden Krankheitszeiten und die damit verbundenen Kosten reduziert und die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter gesteigert. Außerdem ist die betriebliche Krankenversicherung (bKV) für Sie steuer- und sozialversicherungsfrei und gilt als Sachbezug bis zur 44-Freigrenze. Mit minimalen organisatorischen und finanziellen Aufwand können Sie sich mit der richtigen bKV nach innen und außen zum Thema Gesundheit positionieren und von langfristig gesunden und zufriedenen Mitarbeitern profitieren.

Der Deutsche bKV-Service ist bei allen Fragen rund um die betriebliche Krankenversicherung Ihr erster Ansprechpartner, über Analyse, Konzeption, Erstellung, Kommunikation sowie die dauerhafte Betreuung Ihrer Arbeitnehmer und Ihres Unternehmens. Alle Informationen finden Sie unter https://dbkvs.de.

Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/25-Patienten-die-Woche-fuer-Heilpraktiker-oft-die-Regel-313338.html

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