Am 18. Dezember 2020 hat der Bundesrat in seiner 998. Sitzung dem Jahressteuergesetz 2020 zugestimmt. Das Jahressteuergesetz wurde am 16. Dezember vom Deutschen Bundestag verabschiedet. In diesem Gesetz wurde festgelegt, dass sich die Sachbezugsfreigrenze Anfang 2022 von 44 Euro auf 50 Euro erhöhen wird.

Alle Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern demnach ab dem 01.01.2022 nicht mehr Sachbezüge bis zu 44 Euro, sondern bis zu 50 Euro steuerfrei zur Verfügung stellen. Sachbezüge sind Zusatzleistungen vom Arbeitgeber, wie zum Beispiel Tankgutscheine, Essensgutscheine, ein Jobticket und die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Bis zur Sachbezugsfreigrenze sind diese Leistungen für Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsfrei.

Voraussetzung, damit eine Leistung als Sachbezug eingestuft wird ist, dass diese nicht auf den Anspruch des ohnehin geschuldeten Arbeitslohn angerechnet werden darf. Des Weiteren darf der Arbeitslohn nicht zugunsten eines Sachbezugs verringert werden oder erhöht werden, wenn der Sachbezug wegfällt. Verwendungs- oder zweckgebundene Leistungen dürfen außerdem nicht als Ersatz für eine bereits getroffene künftige Lohnerhöhung dienen.

Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) wird seit 2019 ebenfalls als Sachbezug eingestuft und ist damit bis zur Sachbezugsfreigrenze steuer- und sozialversicherungsfrei. Durch die Erhöhung der Grenze von 44 auf 50 Euro entstehen auch für die bKV neue Möglichkeiten. Die Generation der heutigen Arbeitnehmer legt neben einer angemessenen Entlohnung immer mehr Wert auf eine gute soziale Absicherung für sich und ihre Angehörigen. Ein Obstkorb oder Tankgutschein hat hier wenig Gewicht – das macht so gut wie jeder. Die betriebliche Krankenversicherung als Health Benefit wird hingegen von Ihren Mitarbeitern und deren Angehörigen als sofort erlebbare Wertschätzung wahrgenommen und ist damit ein besonders effektives Werkzeug eines modernen Personalmanagements. 

Die Erhöhung der Sachbezugsfreigrenze auf 50 Euro bedeutet mehr Raum für Gesundheitsleistungen auf Privatpatientenniveau. Als Arbeitgeber ermöglichen Sie Ihren Arbeitnehmern mit einer betrieblichen Krankenversicherung Gesundheitsleistungen außerhalb der leistungsmäßig eingeschränkten gesetzlichen Krankenversicherung. Gerade während der Pandemie wirkt diese Unterstützung und die Positionierung zum Thema Gesundheit besonders stark und ist damit ein “Musst-have” für ein modernes Employer Branding.

Der Deutsche bKV-Service ist bei allen Fragen rund um die betriebliche Krankenversicherung Ihr erster Ansprechpartner, über Analyse, Konzeption, Erstellung, Kommunikation sowie die dauerhafte Betreuung Ihrer Arbeitnehmer und Ihres Unternehmens. Lassen Sie sich jetzt kostenfrei und unverbindlich beraten. Alle Informationen finden Sie unter https://dbkvs.de.

 

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