2019 haben bereits 10.200 Unternehmen in Deutschland für Ihre Arbeitnehmer eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) eingerichtet. Dieser Trend hat auch im Jahr 2020 nicht abgenommen und wird weiter ansteigen. Trotzdem gibt es immer noch zahlreiche Irrtümer und Mythen rund um die bKV. Viele Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer haben ein völlig falsches Bild von der betrieblichen Krankenversicherung und erkennen nicht, welche Mehrwerte die bKV bietet.

Die betriebliche Krankenversicherung wird häufig mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) gleichgestellt. Dabei ist die bKV viel mehr eine Ergänzung zum BGM. Sie fördert eben nicht nur die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und somit die Gesunderhaltung des Unternehmens. Ökonomisch betrachtet ist die bKV außerdem ein kurzfristig wirksamen und effektives Instrument für eine moderne Entlohnungspolitik.

Ein weiterer Irrtum ist die Verwechslung mit den Betriebskrankenkassen. Die bKV ist ein arbeitgeberfinanziertes Gesundheitskonzept und wird vom Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer abgeschlossen. Die Arbeitnehmer bekommen damit die Möglichkeit, Gesundheitsleistungen außerhalb ihrer Krankenkasse in Anspruch zu nehmen, ohne die üblich hohen Eigenanteile. Der Arbeitgeber ermöglicht damit Prävention und die nötige Therapie auf Privatpatientenniveau.

Anders als viele denken ist die betriebliche Krankenversicherung nicht nur für große Unternehmen relevant. Eine optimale bKV richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens und damit auch nach der Größe des Betriebs. Die bKV bietet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil und wirkt besonders dem Fachkräftemangel entgegen. Gerade kleine und mittelständige Unternehmen sind davon betroffen, weshalb sich die bKV hier besonders positiv auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter auswirkt.

Mit dieser Denkweise verbunden ist der Mythos, dass eine betriebliche Krankenversicherung teuer und steuerpflichtig ist. Die Kosten der bKV sind abhängig vom Leistungsumfang, sind aber im Vergleich zu privaten Zusatzversicherungen wesentlich günstiger. Zudem ist sie für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei. Die bKV wird als Sachlohn eingestuft und ist somit bis zur 44€-Freigrenze von Steuern und Sozialabgaben befreit. Falls der Betrag von 44€ bereits ausgeschöpft ist besteht die Möglichkeit der Pauschalversteuerung. Damit fällt nur die Pauschalsteuer an und die bKV bleibt für Arbeitgeber und Arbeitnehmern sozialversicherungsfrei.

Der Irrtum, dass die betriebliche Krankenversicherung vor allem Zahntarife bietet ist nur teilweise falsch. Es ist richtig, dass Zahntarife von den meisten Arbeitnehmern, aufgrund der hohen Eigenbeteiligung für Zahnersatz gewünscht wird. Eine bKV bietet allerdings weitaus mehr. Neben Leistungen für Zahnersatz gibt es zum Beispiel Tarifbausteine mit Leistungen für Brillen, Heilpraktiker, Medikamentenzuzahlung, Vorsorge auf IGeL-Basis und stationärenAufenthalte.

Vorsorgeleistungen und Prävention bieten im Gegensatz zu Zahnersatz auch dem Arbeitgeber einen erheblichen Mehrwert. Die bKV fördert nachhaltig die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und reduziert somit gleichzeitig Krankheitszeiten und die damit verbundenen Kosten. Ohne großen finanziellen und organisatorischen Aufwand können Sie als Arbeitgeber mit der bKV von nachhaltig gesunden und motivierten Arbeitnehmern profitieren.

Der Deutsche bKV-Service ist bei allen Fragen rund um die betriebliche Krankenversicherung Ihr erster Ansprechpartner, über Analyse, Konzeption, Erstellung, Kommunikation sowie die dauerhafte Betreuung Ihrer Arbeitnehmer und Ihres Unternehmens. Alle Informationen finden Sie unter https://dbkvs.de.

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